Labels

Asparagus ist nicht gleich Rote Beete und Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. Es gibt viele unterschiedliche Gemüsesorten und fast genauso viele Ökostromanbieter, dazu kommen noch die vielen Labels, die mehr oder weniger sinnvolle Dinge aussagen. Labels, die uns Verbraucher*innen helfen,  Ökostromanbieter zu vergleichen und die Einhaltung ökologischer und sozialer Kriterien abzubilden, gibt es dagegen eher wenige. Wir stellen zwei davon vor: das „Grüner Strom Label“ und das Ökostromlabel „ok power“.

OK, eigentlich sind beide nicht nur Label, sondern auch „Gütesiegel“ und die gelabelten Anbieter und Tarife wurden mit harten Kriterien und einer transparenten Bewertungsmatrix auf Leib und Magen geprüft. Leider kann man bei anderen Labels oft überhaupt nicht sagen, inwieweit sie energiewende-fördernde Aussagen treffen und wie transparent ihre Bewertungsmatrix angewendet wird. Wer sich dafür interessiert, dem können wir das das .pdf von Marktwächter Energie  empfehlen.

Aber es gibt auch (Berliner) Anbieter, die wir empfehlen, thematisieren, zum Salat dazugeben möchten, obwohl sie kein Label tragen. Sie produzieren – wie zum Beispiel die Berliner Stadtwerke –  ungelabelten Ökostrom vom Dach und von den Berliner Umlandflächen und bringen z.b.: mit Mieterstromprojekten und großen Anlagen auf öffentlichen Gebäuden und Grundstücken die urbane Energiewende und Klimaschutz in der Mieterhauptstadt voran.

PDF zum Dossier_Oekostrom_Labels_und_Tarife